Herzlich willkommen,
liebe Patientinnen und Patienten

Her­ni­en stel­len  ein wich­ti­ges gesund­heit­li­ches Pro­blem dar und müs­sen indi­vi­du­ell behan­delt wer­den. In der Regel ist eine Ope­ra­ti­on nicht zu ver­mei­den.

In Deutsch­land wer­den jähr­lich  über 350.000 Her­ni­en­ope­ra­tio­nen durch­ge­führt. Welt­weit sind es sogar 20 Mil­lio­nen Ope­ra­tio­nen im Jahr. Sie stel­len somit die häu­figs­ten chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe dar.

Je nach Loka­li­sa­ti­on unter­schei­den wir Leis­ten-, Bauch­wand-, Zwerch­fell- und Nar­ben­brü­che.

Fast ein Vier­tel der Pati­en­ten nach Bauch­ein­grif­fen ent­wi­ckeln einen Nar­ben­bruch.

Soll­te bei Ihnen also die Dia­gno­se einer Her­nie gestellt wor­den sein, soll­ten Sie sich mit der Pro­ble­ma­tik und den Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten aus­ein­an­der­set­zen.

Nicht jede Her­nie gleicht der ande­ren und inzwi­schen bie­ten sich eine Rei­he unter­schied­li­cher Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten und Tech­ni­ken an.

Hier ist es wich­tig, einen kom­pe­ten­ten Ansprech­part­ner mit gro­ßen Erfah­rung in die­sem Fach­ge­biet zu fin­den.

Warum zu mir?

Seit 25 Jah­ren bin ich Fach­ärz­tin für Chir­ur­gie. In mei­nem Haupt­ar­beits­feld der Vis­ceral­chir­ur­gie hat sich früh mein Schwer­punkt für die mini­mal­in­va­si­ve Chir­ur­gie ent­wi­ckelt. Es resul­tiert aus der Vor­stel­lung mög­lichst wenig an den bestehen­den Struk­tu­ren zu ver­let­zen, wäh­rend man die eigent­li­che Krank­heit behan­delt. In der mini­mal­in­va­si­ven Chir­ur­gie gelingt dies mit spe­zi­el­len Instru­men­ten und der Ope­ra­ti­on über einen Moni­tor.
Seit 2005 konn­te ich die­se lang­jäh­ri­ge Erfah­rung sehr gut in mei­ne Arbeit in der Her­ni­en­chir­ur­gie inte­grie­ren.

In mei­ner lang­jäh­ri­gen Tätig­keit als Ober­ärz­tin im Kran­ken­haus Groß-Sand habe ich  maß­geb­lich die Zer­ti­fi­zie­rung des Hau­ses zum Refe­renz­zen­trum für Her­ni­en­chir­ur­gie – ein Zei­chen für die her­aus­ra­gen­de Qua­li­tät in die­sem Spe­zi­al­ge­biet – gestal­tet. Seit die­ser Zeit stellt die Her­ni­en­chir­ur­gie einen wei­te­ren Schwer­punkt in mei­ner Arbeit dar.

Mei­ne Erfah­run­gen in der Durch­füh­rung unter­schied­lichs­ter Her­ni­en­ope­ra­tio­nen beläuft sich inzwi­schen auf über 7.000 Ein­grif­fe.

Eine spe­zi­el­le Ultra­schall­un­ter­su­chung der Leis­ten und der Bauch­wand  gehört dabei zu jeder Unter­su­chung.

Meine Behandlungsschwerpunkte

Ein beson­de­res Anlie­gen ist mir bei aller Pro­fes­sio­na­li­tät die mensch­li­che Nähe. Gemein­sam mit Ihnen ver­su­che ich das best­mög­li­che Ergeb­nis für Sie zu errei­chen.

Mei­ne Schwer­punk­te in der Her­ni­en­ver­sor­gung bestehen aus der fach­ge­rech­ten Ver­sor­gung aller Her­ni­en­ty­pen – von Nar­ben- Nabel- Leis­ten- und Bauch­wand­brü­chen über Sto­ma- und Zwerch­fell­brü­che bis hin zur Ver­sor­gung Rek­tus­dia­sta­sen. Einen beson­de­ren Fokus lege ich dabei auf die mini­mal­in­va­si­ve Chir­ur­gie und der Durch­füh­rung von Ope­ra­tio­nen in der MILOS-Tech­nik, die von mir mit­ent­wi­ckelt und seit 2009 prak­ti­ziert wird.

In die­ser Tech­nik kön­nen über sehr klei­ne Schnit­te Kunst­stoff­net­ze unter­schied­li­cher Grö­ße in die bes­te Netz­po­si­ti­on außer­halb des Bauch­rau­mes ein­ge­bracht wer­den. Ver­wach­sun­gen im Bauch­raum oder gar Ver­kle­bun­gen des Kunst­stoff­net­zes mit dem Darm wer­den somit umgan­gen. Auf eine mög­li­cher­wei­se schmerz­haf­te Fixie­rung des Net­zes kann in die­ser Tech­nik in der Regel ver­zich­tet wer­den.

Die Ver­sor­gung gro­ßer, kom­ple­xer Brü­che bedarf  in der Vor­be­rei­tung oft den Ein­satz von Botox, aber auch sehr spe­zi­el­le Ope­ra­ti­ons­tech­ni­ken  wie die Kom­po­nen­ten­se­pe­ra­ti­on, bei der ana­to­mi­sche Schich­ten der Bauch­de­cke von­ein­an­der gelöst wer­den aber auch das Fas­zio­ten­sver­fah­ren, ein spe­zi­el­les Zug­ver­fah­ren am Gewe­be, damit bei sehr gro­ßen Defek­ten ein Ver­schluss der Bauch­de­cke erreicht wer­den kann.

Die­se Ver­fah­ren erfor­dern eine sehr genaue Kennt­nis der Bauch­wand­ana­to­mie und ein hohes Maß an Erfah­rung. Den Ein­satz von Botox prak­ti­zie­re ich seit 2016 .

Mein Wis­sen und mei­ne Erfah­run­gen mit  all die­sen Tech­ni­ken habe ich in zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Vor­trä­gen mit Kol­le­gen geteilt.

Die Wei­ter­ga­be und der Aus­tausch von Wis­sen und Erfah­rung sind der Kern der wis­sen­schaft­li­chen Ent­wick­lung.

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Schmerzen nach Hernienoperation

Die Schmerz­emp­find­lich­keit ist ein sehr indi­vi­du­el­ler Aspekt.

Schmer­zen nach einer Her­ni­en­ope­ra­ti­on fal­len in der Regel sehr gering aus, da in der Regel eine span­nungs­freie Ver­sor­gung mit einem Kunst­stoff­netz durch­ge­führt wird.

Die all­ge­mei­ne Mobi­li­sa­ti­on direkt nach der Ope­ra­ti­on soll aus­drück­lich auf­ge­nom­men wer­den. Eine Ein­schrän­kung gibt es ledig­lich für das Heben und Tra­gen von Las­ten sowie für bestimm­te Sport­ar­ten.

Ein Tag nach der Ope­ra­ti­on – Video mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Pati­en­ten C. K.