Zwerchfellhernie Hamburg | Dr. med. Çiğdem Berger – Spezialistin für Hernien
Spe­zia­li­sier­te Her­ni­en­chir­ur­gie · Ham­burg

Zwerchfellhernie –
Fachgerecht behandelt

Als Spe­zia­lis­tin für Her­ni­en bie­te ich Ihnen moderns­te, mini­mal­in­va­si­ve Ver­fah­ren zur Behand­lung der Zwerch­fell­her­nie – mit höchs­ter chir­ur­gi­scher Prä­zi­si­on und per­sön­li­cher Betreu­ung.

Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger
Her­ni­en­chir­ur­gie Ham­burg
25+
Jah­re Erfah­rung
7.000+
Her­ni­en­ope­ra­tio­nen
Laparo­skopisch
Mini­mal­in­va­siv
DGAV/DHG
Zer­ti­fi­ziert
📍 Barm­bek · Fuhls­bütt­ler Str. 108
📍 Ber­ge­dorf · Alte Hols­ten­str. 2
📍 Ahrens­burg · Kli­nik Man­ha­gen
📍 Neu­stadt · ATOS Kli­nik Flee­tin­sel
Kas­sen- & Privatpatient:innen
Die Erkran­kung

Was ist eine Zwerchfellhernie?

Ursa­chen, For­men und Sym­pto­me im Über­blick

Das Zwerch­fell ist der wich­tigs­te Atem­mus­kel, der Brust- und Bauch­raum von­ein­an­der trennt. Bei einer Zwerch­fell­her­nie kommt es zu einer Lücke oder Schwach­stel­le im Zwerch­fell, durch die Bauch­or­ga­ne – häu­fig Tei­le des Magens oder des Darms – in den Brust­raum ver­la­gert wer­den kön­nen.

Je nach Ursa­che und Lage unter­schei­det man ver­schie­de­ne For­men. Sym­pto­me kön­nen von mil­dem Sod­bren­nen bis zu ernst­haf­ten Kom­pli­ka­tio­nen rei­chen, wes­halb eine früh­zei­ti­ge dia­gnos­ti­sche Abklä­rung und geziel­te The­ra­pie ent­schei­dend sind.

Häu­fig tritt das Krank­heits­bild mit einer gas­tro­öso­pha­gea­len Reflux­krank­heit auf. Dabei liegt eine Schwä­che des Schließ­me­cha­nis­mus im Über­gang der Spei­se­röh­re zum Magen vor.

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Hiatushernie (axial / gleitend)

Die häu­figs­te Form: Der Magen­ein­gang glei­tet durch den Spei­se­röh­ren­spalt in den Brust­raum. Typi­sche Sym­pto­me sind Sod­bren­nen, Auf­sto­ßen und Reflux.

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Paraösophageale Hernie

Ein Teil des Magens schiebt sich neben der Spei­se­röh­re in den Tho­rax. Kann bei grö­ße­rem Aus­maß zu Ein­klem­mun­gen füh­ren – eine ope­ra­ti­ve Behand­lung ist meist emp­foh­len.

🔹

Kongenitale Zwerchfellhernie

Ange­bo­re­ne Fehl­bil­dung des Zwerch­fells, die bereits prä­na­tal dia­gnos­ti­ziert und kurz nach der Geburt chir­ur­gisch behan­delt wer­den muss.

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Traumatische Zwerchfellhernie

Fol­ge von Ver­let­zun­gen (z. B. Unfall, Sturz), bei denen das Zwerch­fell ein­reißt. Erfor­dert eine zeit­na­he ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung.

Typische Symptome

  • Sod­bren­nen und sau­res Auf­sto­ßen
  • Schluck­be­schwer­den (Dys­pha­gie)
  • Druck­ge­fühl im Ober­bauch oder Brust­raum
  • Atem­be­schwer­den, beson­ders nach Mahl­zei­ten
  • Übel­keit, Erbre­chen oder frü­he Sät­ti­gung
  • Unspe­zi­fi­sche Brust­schmer­zen
  • Chro­ni­scher Hus­ten oder Hei­ser­keit

Diagnostik

Die Dia­gnos­tik beginnt mit einer Magen­spie­ge­lung (Gas­tro­sko­pie). Hier gelingt bereits die ers­te Dia­gno­se­si­che­rung. Zur wei­te­ren Funk­ti­ons­dia­gnos­tik gehö­ren eine 24-Stun­den-Säu­re­mes­sung (24-Stun­den-pH-Metrie) und eine Funk­ti­ons­prü­fung der Spei­se­röh­ren­ak­ti­vi­tät (Öso­pha­gus-Mano­me­trie).

  • Gas­tro­sko­pie (Magen­spie­ge­lung)
  • 24-Stun­den-pH-Metrie (Säu­re­mes­sung)
  • Öso­pha­gus-Mano­me­trie (Funk­ti­ons­prü­fung)

Wann sofort zum Arzt?
Star­ke, plötz­li­che Schmer­zen im Brust­korb oder Ober­bauch, Übel­keit mit Erbre­chen und ein Gefühl der Ein­klem­mung kön­nen Zei­chen einer Inkar­zer­a­ti­on sein – ein medi­zi­ni­scher Not­fall, der sofor­ti­ge ärzt­li­che Behand­lung erfor­dert.

Behand­lungs­op­tio­nen

Individuelle Therapie – minimalinvasiv & präzise

Die Wahl des rich­ti­gen The­ra­pie­ver­fah­rens hängt von Typ, Grö­ße und Sym­ptom­la­ge der Her­nie ab. Ich bera­te Sie umfas­send und emp­feh­le die für Sie opti­ma­le Lösung.

Erst­li­ni­en­the­ra­pie · GERD-Manage­ment

01 – Konservative Therapie

Bei leich­ten, asym­pto­ma­ti­schen Befun­den kön­nen Lebens­sti­län­de­run­gen, Gewichts­re­duk­ti­on und Säu­re­blo­cker (PPI) aus­rei­chen, um die Beschwer­den zu lin­dern. Regel­mä­ßi­ge Ver­laufs­kon­trol­len sind dabei essen­zi­ell.

Mini­mal­in­va­siv · Nis­sen / Tou­pet-Tech­nik

02 – Laparoskopische Fundoplicatio

Das Stan­dard­ver­fah­ren zur ope­ra­ti­ven The­ra­pie: Durch mini­mal­in­va­si­ve Schlüs­sel­loch­tech­nik wird der Magen­ein­gang repo­si­tio­niert und der unte­re Spei­se­röh­ren­schließ­mus­kel gestärkt – mit her­vor­ra­gen­den Lang­zeit­er­geb­nis­sen.

Ihre Ärz­tin

Expertise & Erfahrung

Dr. med. Çiğdem Berger

Dr. med. Çiğdem Berger

Fach­ärz­tin für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie
Spe­zia­li­sie­rung Her­ni­en­chir­ur­gie
Zer­ti­fi­ziert nach DGAV / DHG
Schwer­punkt mini­mal­in­va­si­ve Chir­ur­gie
Lapa­ro­sko­pi­sche Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren
25+
Jah­re Erfah­rung
7.000+
Her­ni­en­ope­ra­tio­nen
DGAV/DHG
Zer­ti­fi­ziert
Laparo­skopisch
Schwer­punkt mini­mal­in­va­siv

Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger ist Fach­ärz­tin für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie mit lang­jäh­ri­ger Spe­zia­li­sie­rung auf die ope­ra­ti­ve Behand­lung von Her­ni­en­er­kran­kun­gen. Sie ver­eint wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz mit ein­fühl­sa­mer Pati­en­ten­füh­rung.

Ihr beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf mini­mal­in­va­si­ven Ver­fah­ren zur Behand­lung von Zwerch­fell-, Leis­ten- und Nabel­her­nie­en. Als zer­ti­fi­zier­te Her­ni­en­chir­ur­gin (DGAV / DHG) setzt sie kon­se­quent auf evi­denz­ba­sier­te Medi­zin und indi­vi­du­el­le The­ra­pie­kon­zep­te.

Hia­tus­her­nie Lapa­ro­sko­pie Reflu­x­chir­ur­gie GERD DGAV-zer­ti­fi­ziert DHG-zer­ti­fi­ziert
1

Erstgespräch & Diagnose

Aus­führ­li­che Ana­mne­se, kli­ni­sche Unter­su­chung und Bespre­chung der Befun­de.

2

Diagnostik

Gas­tro­sko­pie, pH-Metrie und Mano­me­trie für ein voll­stän­di­ges Bild.

3

Therapieplanung

Indi­vi­du­el­le Emp­feh­lung: kon­ser­va­tiv oder ope­ra­tiv, abge­stimmt auf Ihren Befund.

4

Nachsorge

Eng­ma­schi­ge Beglei­tung nach dem Ein­griff für opti­ma­le Lang­zeit­er­geb­nis­se.

Häu­fi­ge Fra­gen

Ihre Fragen – unsere Antworten

Die häu­figs­ten Fra­gen rund um die Zwerch­fell­her­nie und ihre Behand­lung.

Nein – klei­ne, beschwer­de­freie Gleit­her­nie­en kön­nen zunächst kon­ser­va­tiv behan­delt wer­den (Lebens­sti­län­de­rung, Medi­ka­men­te). Eine Ope­ra­ti­on wird emp­foh­len, wenn kon­ser­va­ti­ve Maß­nah­men ver­sa­gen, eine para­öso­pha­gea­le Her­nie vor­liegt (Ein­klem­mungs­ri­si­ko), oder die Lebens­qua­li­tät dau­er­haft beein­träch­tigt ist. Im Bera­tungs­ge­spräch beur­tei­le ich Ihre indi­vi­du­el­le Situa­ti­on.
Eine Stan­dard­ope­ra­ti­on (Fund­o­p­li­ca­tio mit Hia­to­plas­tik) dau­ert in der Regel 60–120 Minu­ten. Bei kom­ple­xen oder rezi­di­vie­ren­den Her­ni­en kann der Ein­griff län­ger dau­ern. Die lapa­ro­sko­pi­sche Tech­nik ermög­licht typi­scher­wei­se einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt von nur 3–4 Tagen und eine deut­lich kür­ze­re Erho­lungs­zeit im Ver­gleich zur offe­nen Chir­ur­gie.
Wie bei jeder Ope­ra­ti­on gibt es all­ge­mei­ne Risi­ken (Infek­ti­on, Blu­tung, Anäs­the­sie). Spe­zi­fi­sche Risi­ken umfas­sen vor­über­ge­hen­de Schluck­be­schwer­den nach der Ope­ra­ti­on, Gas­ein­schluss oder Blä­hun­gen sowie in sel­te­nen Fäl­len Ver­let­zun­gen benach­bar­ter Orga­ne. Die lapa­ro­sko­pi­sche Tech­nik redu­ziert die­se Risi­ken erheb­lich im Ver­gleich zur offe­nen Chir­ur­gie. Ich infor­mie­re Sie im Auf­klä­rungs­ge­spräch voll­stän­dig über alle rele­van­ten Punk­te.
Die lapa­ro­sko­pi­sche Fund­o­p­li­ca­tio zeigt in Lang­zeit­stu­di­en sehr gute Ergeb­nis­se: Über 85–90% der Patient·innen sind nach 10 Jah­ren noch beschwer­de­frei. Ein Rezi­div ist mög­lich, tritt aber bei erfah­re­nen Chir­ur­gen deut­lich sel­te­ner auf. Eine gesun­de Lebens­wei­se nach der Ope­ra­ti­on – ins­be­son­de­re Gewichts­kon­trol­le – unter­stützt das Lang­zeit­er­geb­nis erheb­lich.
Bei medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on wer­den sowohl die Dia­gnos­tik als auch die ope­ra­ti­ve Behand­lung in der Regel voll­stän­dig von den gesetz­li­chen und pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen über­nom­men. Für eine detail­lier­te Abklä­rung kon­tak­tie­ren Sie bit­te Ihre Ver­si­che­rung oder fra­gen Sie im Bera­tungs­ge­spräch nach – wir unter­stüt­zen Sie dabei ger­ne.
Bei über­wie­gend sit­zen­der Tätig­keit sind vie­le Patient·innen bereits nach 7–14 Tagen wie­der arbeits­fä­hig. Bei kör­per­lich anstren­gen­der Arbeit emp­feh­le ich eine Aus­zeit von 8–12 Wochen. Sport ist nach etwa 4–6 Wochen wie­der mög­lich, wobei inten­si­ve Bauch­be­las­tun­gen zunächst gemie­den wer­den soll­ten. Ich erstel­le Ihnen einen indi­vi­du­el­len Reha­bi­li­ta­ti­ons­plan.
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