● Her­ni­en­chir­ur­gie Ber­ger

Bauchwandbruch-OP in MILOS-Technik

Mini­mal­in­va­si­ve Ver­sor­gung von Bauch­wand­her­ni­en mit dem inno­va­ti­ven MILOS-Ver­fah­ren. Weni­ger Schmer­zen, schnel­le­re Gene­sung, exzel­len­te Lang­zeit­er­geb­nis­se – ent­wi­ckelt und per­fek­tio­niert in Ham­burg.

Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger
Fach­ärz­tin für Vis­ze­ral­chir­ur­gie
+16 Jah­re
MILOS-Exper­ti­se
<2%
Rezi­div­ra­te
~ 3-5cm
Klei­ne Schnit­te
2018
Annals of Sur­gery
📍 Barm­bek · Fuhls­bütt­ler Str. 108
📍 Ber­ge­dorf · Alte Hols­ten­str. 2
📍 Ahrens­burg · Kli­nik Man­ha­gen
📍 Neu­stadt · ATOS Kli­nik Flee­tin­sel
Kas­sen- & Privatpatient:innen
Dia­gno­se
Was ist eine Bauch­wand­her­nie?
Bauch­wand­brü­che zäh­len zu den häu­figs­ten chir­ur­gi­schen Dia­gno­sen – die rich­ti­ge Behand­lung macht den ent­schei­den­den Unter­schied.

Eine Bauch­wand­her­nie (Bauch­wand­bruch) ent­steht, wenn Gewe­be oder Orga­ne durch eine Schwach­stel­le oder Lücke in der Bauch­wand nach außen tre­ten. Häu­fig zeigt sich eine sicht- oder tast­ba­re Vor­wöl­bung, die bei kör­per­li­cher Anstren­gung, Hus­ten oder Pres­sen zunimmt.

Die Ursa­chen sind viel­fäl­tig: ange­bo­re­ne Bin­de­ge­webs­schwä­che, erhöh­ter Bau­ch­in­nen­druck, Über­ge­wicht, frü­he­re Bauch­ope­ra­tio­nen oder auch Schwan­ger­schaft. Ohne Behand­lung ver­grö­ßern sich Her­ni­en meist und kön­nen zu ernst­haf­ten Kom­pli­ka­tio­nen wie einer Ein­klem­mung (Inkar­zer­a­ti­on) füh­ren.

Eine Bauch­wand­her­nie kann nur durch eine Ope­ra­ti­on dau­er­haft geheilt wer­den. Kon­ser­va­ti­ve Maß­nah­men wie Bruch­bän­der kön­nen das mecha­ni­sche Pro­blem nicht lösen. Ent­schei­dend sind die Wahl der rich­ti­gen OP-Tech­nik und die Erfah­rung des Chir­ur­gen.

Nabelbruch

Bruch im Bereich des Bauch­na­bels – eine der häu­figs­ten Her­ni­en­for­men bei Erwach­se­nen

Narbenbruch

Ent­steht an Nar­ben nach frü­he­ren Bauch­ope­ra­tio­nen (Nar­ben­her­nie)

Epigastrische Hernie

Bruch ober­halb des Nabels in der Bauch­wand-Mit­tel­li­nie (Linea alba)

Rektusdiastase

Aus­ein­an­der­wei­chen der gera­den Bauch­mus­keln, häu­fig nach Schwan­ger­schaft

Sym­pto­me erken­nen
Wann soll­ten Sie zum Spe­zia­lis­ten?
Bauch­wand­brü­che äußern sich auf ver­schie­de­ne Wei­se. Fol­gen­de Anzei­chen soll­ten Sie ernst neh­men.
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Sichtbare Vorwölbung

Eine wei­che, sicht- oder tast­ba­re Beu­le an der Bauch­wand, die sich beim Pres­sen oder Hus­ten ver­grö­ßert und im Lie­gen oft zurück­geht.

Schmerzen & Ziehen

Dump­fe Schmer­zen oder ein Druck­ge­fühl im Bereich der Bauch­wand, beson­ders bei kör­per­li­cher Belas­tung oder lan­gem Ste­hen.

Zunehmende Größe

Unbe­han­del­te Her­ni­en ver­grö­ßern sich ste­tig. Je frü­her die Behand­lung, des­to scho­nen­der und erfolg­rei­cher der Ein­griff.

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Verdauungsbeschwerden

Bei grö­ße­ren Her­ni­en kön­nen Übel­keit, Ver­stop­fung oder ein Fremd­kör­per­ge­fühl im Bauch­raum auf­tre­ten.

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Funktionelle Einschränkungen

Schwie­rig­kei­ten beim Sport, Heben oder bei all­täg­li­chen Bewe­gun­gen. Vie­le Pati­en­ten ver­mei­den unbe­wusst bestimm­te Akti­vi­tä­ten.

💭

Kosmetische Belastung

Die sicht­ba­re Vor­wöl­bung kann die Lebens­qua­li­tät erheb­lich beein­träch­ti­gen und zu einem hohen Lei­dens­druck füh­ren.

⚠️

Ach­tung – Not­fall bei Ein­klem­mung: Plötz­li­che star­ke Schmer­zen, Rötung der Vor­wöl­bung, Übel­keit und Erbre­chen kön­nen auf eine ein­ge­klemm­te Her­nie hin­wei­sen. Suchen Sie sofort ärzt­li­che Hil­fe! Eine Inkar­zer­a­ti­on erfor­dert eine Not­ope­ra­ti­on.

Das inno­va­ti­ve Ver­fah­ren
MILOS-Tech­nik: Der Gold­stan­dard aus Ham­burg
Das MILOS-Ver­fah­ren kom­bi­niert erst­mals die Vor­tei­le mini­mal­in­va­si­ver und offe­ner OP-Metho­den – für opti­ma­le Ergeb­nis­se.

MILOS steht für MIni or Less Open Sublay – ein Hybrid­ver­fah­ren, das die mini­mal­in­va­si­ve Netz­ein­la­ge außer­halb der Bauch­höh­le ermög­licht. Das Ver­fah­ren wur­de 2009 im chir­ur­gi­schen Team im Kran­ken­haus Groß-Sand ent­wi­ckelt und inter­na­tio­nal eta­bliert.

Bei her­kömm­li­chen mini­mal­in­va­si­ven Ver­fah­ren wird das Kunst­stoff­netz inner­halb der Bauch­höh­le plat­ziert, wo es mit den Darm­schlin­gen in Berüh­rung kom­men und zu Ver­wach­sun­gen, Schmer­zen und Kom­pli­ka­tio­nen füh­ren kann.

Die MILOS-Tech­nik löst die­ses Pro­blem: Über einen klei­nen Schnitt von ca. 3-5 cm wird das Netz mit­hil­fe endo­sko­pi­scher Instru­men­te in die güns­tigs­te Schicht zwi­schen Bauch­fell und tra­gen­der Bauch­wand ein­ge­setzt – das Netz kommt nicht mit den inne­ren Orga­nen in Berüh­rung.

Eine Vari­an­te ist das eMI­LOS-Ver­fah­ren (endo­sko­pi­sche MILOS), bei dem der Raum zwi­schen Bauch­fell und Bauch­wand mit CO2-Gas auf­ge­füllt wird. Bei­de Vari­an­ten sind für Patient:innen glei­cher­ma­ßen scho­nend.

Warum MILOS?

Die wis­sen­schaft­li­chen Fak­ten

Die im renom­mier­ten Jour­nal Annals of Sur­gery (2018) publi­zier­te Stu­die mit über 600 Nar­ben­her­ni­en bestä­tig­te: MILOS zeigt signi­fi­kant weni­ger Kom­pli­ka­tio­nen, chro­ni­sche Schmer­zen und Wie­der­ho­lungs­brü­che als her­kömm­li­che Ver­fah­ren.

Die aktu­el­len 5-Jah­res-Ergeb­nis­se unter­strei­chen dies ein­drucks­voll: Schmerz- und Wie­der­ho­lungs­bruch­ra­ten von jeweils unter 2 Pro­zent.

01

Minimalinvasive Schnitte

Klei­ne Haut­schnit­te von ca. 3-5 cm statt gro­ßer offe­ner Zugän­ge. Weni­ger Gewe­be­trau­ma, bes­se­re Kos­me­tik.

02

Netz außerhalb der Bauchhöhle

Das Kunst­stoff­netz wird extra­pe­ri­to­ne­al plat­ziert – kein Kon­takt mit Darm oder inne­ren Orga­nen.

03

Keine Tacker oder Klammern

Zur Fixie­rung sind kei­ne Klam­mern oder Tacker nötig – deut­lich gerin­ge­res Risi­ko für Ner­ven­schä­den und Schmer­zen.

04

Weniger Schmerzen

Stu­di­en bele­gen hoch­si­gni­fi­kant weni­ger aku­te und chro­ni­sche Schmer­zen im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Ver­fah­ren.

05

Optimale Wiederherstellung

Ana­to­mie­ge­ech­ter Ver­schluss der Bruch­lü­cke über dem kor­rekt posi­tio­nier­ten Netz – für vol­le Bauch­wand­funk­ti­on.

06

Extrem niedrige Rezidivrate

Wie­der­ho­lungs­bruch­ra­te von unter 2% nach 5 Jah­ren – wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen und doku­men­tiert.

Ihr Weg zur Behand­lung
Behand­lungs­ab­lauf im Über­blick
Von der Erst­vor­stel­lung bis zur voll­stän­di­gen Gene­sung – Ihre Behand­lung in der Her­ni­en­chir­ur­gie Ber­ger.
1

Sprechstunde & Diagnose

Aus­führ­li­ches Erst­ge­spräch mit Unter­su­chung und dyna­mi­scher Ultra­schall­dia­gnos­tik. Gemein­sa­me Bespre­chung der Befun­de und Behand­lungs­op­tio­nen.

2

OP-Planung

Indi­vi­du­el­le Fest­le­gung der opti­ma­len OP-Tech­nik (MILOS/eMILOS) anhand Grö­ße, Lage und Aus­prä­gung der Her­nie – maß­ge­schnei­dert für Sie.

3

Operation

Mini­mal­in­va­si­ver Ein­griff in MILOS-Tech­nik unter Voll­nar­ko­se. Sta­tio­nä­rer Auf­ent­halt in der Regel 2–3 Tage in einer Part­ner­kli­nik in Ham­burg.

4

Nachsorge & Genesung

Regel­mä­ßi­ge Kon­troll­ter­mi­ne. Sofor­ti­ge Auf­nah­me der All­tags­tä­tig­kei­ten, leich­te sport­li­che Tätig­kei­ten nach 1–2 Wochen, Sport nach 4–6 Wochen, vol­le Belast­bar­keit nach 6-8 Wochen.

Ihre Spe­zia­lis­tin
Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger
Dr. med. Çiğdem Berger

Dr. med. Çiğdem Berger

Fach­ärz­tin für Vis­ze­ral­chir­ur­gie
Fach­ärz­tin für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie
Spe­zia­lis­tin für MILOS/e­MI­LOS-Tech­nik
Stand­or­te: Barm­bek & ATOS-Kli­nik Flee­tin­sel
Kas­sen- und Privatpatient:innen

Erfahrung, die zählt

Als Fach­ärz­tin für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie ist Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger hoch­spe­zia­li­sier­te Her­ni­en­chir­ur­gin – Mit­ent­wick­le­rin des MILOS-Ver­fah­rens.

Größ­te Erfah­rung in der MILOS-Tech­nik. Die­se ein­zig­ar­ti­ge Erfah­rungs­dich­te garan­tiert Ihnen eine Behand­lung auf höchs­tem Niveau mit wis­sen­schaft­lich beleg­ten, her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen.

Dr. Ber­ger legt beson­de­ren Wert auf eine aus­führ­li­che, per­sön­li­che Bera­tung. Jede Behand­lung wird indi­vi­du­ell geplant – abge­stimmt auf Ihre spe­zi­fi­sche Dia­gno­se, Ihre Vor­er­kran­kun­gen und Ihre per­sön­li­chen Bedürf­nis­se.

Im Rah­men der Her­nia­med-Qua­li­täts­si­che­rungs­stu­die wer­den alle Ope­ra­tio­nen lang­fris­tig nach­ver­folgt, um die hohen Qua­li­täts­stan­dards kon­ti­nu­ier­lich zu bestä­ti­gen und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Häu­fi­ge Fra­gen
Ihre Fra­gen zur Bauch­wand­her­nie-OP
Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen rund um Bauch­wand­her­ni­en und die MILOS-Behand­lung.
Nicht jede Her­nie muss sofort ope­riert wer­den. Bei klei­nen, beschwer­de­frei­en Brü­chen kann unter ärzt­li­cher Kon­trol­le zunächst abge­war­tet wer­den. Da sich Her­ni­en jedoch nicht von selbst zurück­bil­den und meist grö­ßer wer­den, ist eine Ope­ra­ti­on in den meis­ten Fäl­len lang­fris­tig sinn­voll. Bei Beschwer­den, Grö­ßen­zu­nah­me oder Ein­klem­mungs­ri­si­ko ist eine OP drin­gend emp­foh­len.
Bei der MILOS-OP wird über einen klei­nen Haut­schnitt von ca. 3-5 cm das vor­ge­wölb­te Bauch­fell aus der Bruch­lü­cke gelöst und zurück­ver­la­gert. Mit­hil­fe endo­sko­pi­scher Instru­men­te wird ein Kunst­stoff­netz in den Raum zwi­schen Bauch­fell und Bauch­wand­mus­ku­la­tur (Sub­lay-Posi­ti­on) ein­ge­bracht – also außer­halb der Bauch­höh­le. Die Bruch­lü­cke wird ana­to­mie­ge­echt ver­schlos­sen. Der Ein­griff erfolgt unter Voll­nar­ko­se.
In der Regel beträgt der sta­tio­nä­re Auf­ent­halt nach einer MILOS-Ope­ra­ti­on 2–3 Tage. Bei unkom­pli­zier­tem Ver­lauf kön­nen vie­le Patient:innen bereits am zwei­ten Tag nach der OP nach Hau­se ent­las­sen wer­den.
Leich­te All­tags­tä­tig­kei­ten sind meist sofort nach der Ope­ra­ti­on wie­der mög­lich. Die Krank­schrei­bung beträgt je nach Beruf 2–3 Wochen. Sport­li­che Akti­vi­tä­ten kön­nen nach 4–6 Wochen wie­der auf­ge­nom­men wer­den, die vol­le Belast­bar­keit ist nach ca. 6 Wochen erreicht.
Das MILOS-Ver­fah­ren eig­net sich für die meis­ten Bauch­wand­her­ni­en, ein­schließ­lich Nabel­brü­chen, Nar­ben­her­ni­en und Her­ni­en der Mit­tel­li­nie. Bei sehr gro­ßen Bauch­de­cken­brü­chen über 15 cm kön­nen grö­ße­re Schnit­te erfor­der­lich sein – auch hier wer­den die Prin­zi­pi­en der MILOS-Tech­nik ange­wandt. Bei sehr klei­nen Brü­chen unter 1,5 cm kann ein ein­fa­cher Naht­ver­schluss aus­rei­chend sein.
Ja, die ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung einer Bauch­wand­her­nie ist bei medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on eine Kas­sen­leis­tung. Sowohl gesetz­lich als auch pri­vat ver­si­cher­te Patient:innen wer­den durch Dr. Ber­ger behan­delt. Ich bera­te Sie ger­ne im Rah­men der Sprech­stun­de zu allen Fra­gen.
Im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Ver­fah­ren bie­tet MILOS: deut­lich klei­ne­re Schnit­te als bei offe­nen OPs, Netz­plat­zie­rung außer­halb der Bauch­höh­le (kei­ne Darm­ver­wach­sun­gen), kei­ne Fixie­rung mit Tackern oder Klam­mern (weni­ger Schmer­zen), signi­fi­kant weni­ger Kom­pli­ka­tio­nen und Wie­der­ho­lungs­brü­che (wis­sen­schaft­lich belegt in Annals of Sur­gery), schnel­le­re Gene­sung und her­vor­ra­gen­de kos­me­ti­sche Ergeb­nis­se.
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Las­sen Sie sich per­sön­lich von Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger bera­ten. Fr. Dr. Ber­ger bie­tet Ihnen die moderns­te Bauch­wand­bruch-Ver­sor­gung – aus Ent­wick­ler­hand für das MILOS-Ver­fah­ren.
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