Her­ni­en­chir­ur­gie Ber­ger

Komplexe Hernien –
Expertise für schwierige Fälle

Gro­ße Nar­ben­brü­che, Rezi­div­her­ni­en und unge­wöhn­lich loka­li­sier­te Bauch­wand­brü­che erfor­dern höchs­te chir­ur­gi­sche Erfah­rung. Wir bie­ten das gesam­te Spek­trum moder­ner Ver­fah­ren – von Botox-Vor­be­hand­lung über Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on bis zum Fascio­tens-Ver­fah­ren.

Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger
Spe­zia­lis­tin für kom­ple­xe Bauch­wand­chir­ur­gie
7000+
Her­ni­en­ein­grif­fe
MILOS
Mit­ent­wick­le­rin
Botox
Prä­ope­ra­ti­ve Kon­di­tio­nie­rung
Fascio­tens
Intra­ope­ra­ti­ve Deh­nung
📍 Barm­bek · Fuhls­bütt­ler Str. 108
📍 Ber­ge­dorf · Alte Hols­ten­str. 2
📍 Ahrens­burg · Kli­nik Man­ha­gen
📍 Neu­stadt · ATOS Kli­nik Flee­tin­sel
Kas­sen- & Privatpatient:innen
Dia­gno­se
Was sind kom­ple­xe Her­ni­en?
Nicht jeder Bauch­wand­bruch ist gleich. Kom­ple­xe Her­ni­en erfor­dern eine
beson­de­re chir­ur­gi­sche Exper­ti­se und indi­vi­du­ell abge­stimm­te Ver­fah­ren.

Patient:innen mit gro­ßen kom­ple­xen Her­ni­en haben häu­fig bereits einen län­ge­ren Lei­dens­weg hin­ter sich. Oft sind sie bereits mehr­fach an der­sel­ben Her­nie ope­riert wor­den oder haben auf­grund von kom­pli­zier­ten Bauch­ope­ra­tio­nen meh­re­re Wie­der­ho­lungs­ope­ra­tio­nen hin­ter sich.

Eine kom­ple­xe Her­nie liegt vor, wenn der Bauch­wand­de­fekt so groß ist, dass ein ein­fa­cher Ver­schluss nicht mehr span­nungs­frei mög­lich ist. Typisch sind Bruch­lü­cken von mehr als 10 cm, bei denen sich die seit­li­che Bauch­mus­ku­la­tur ver­kürzt hat und die Orga­ne teil­wei­se aus der Bauch­höh­le ver­la­gert sind (Loss of Domain).

Unser jah­re­lan­ger Umgang mit kom­ple­xen Bauch­brü­chen hat eine sehr hohe Spe­zia­li­sie­rung in der Ver­sor­gung kom­pli­zier­ter Her­ni­en begrün­det. Ziel ist immer die Wie­der­her­stel­lung einer kor­rek­ten, funk­tio­nel­len Bauch­wand.

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Rezidivhernien

Wie­der­ho­lungs­brü­che nach bereits erfolg­ten Her­ni­en­ope­ra­tio­nen – jede fol­gen­de OP wird tech­nisch anspruchs­vol­ler.

Riesige Narbenhernien

Bauch­wand­brü­che mit Defek­ten über 10 cm, bei denen erheb­li­che Tei­le des Bau­ch­in­halts außer­halb der Bauch­höh­le lie­gen.

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Ungewöhnliche Lokalisationen

Her­ni­en an aty­pi­schen Stel­len der Bauch­wand, die beson­de­re ana­to­mi­sche Kennt­nis­se erfor­dern.

Komplizierte Vorgeschichte

Mehr­fa­che Vor­ope­ra­tio­nen, Ver­wach­sun­gen, vor­an­ge­gan­ge­ne Wund­in­fek­tio­nen oder kom­ple­xe Begleit­erkran­kun­gen.

Wich­tig: Ein Stan­dard­ver­fah­ren, das für alle Patient:innen passt, gibt es bei kom­ple­xen Her­ni­en nicht. Wir müs­sen die gesam­te Viel­falt der Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren beherr­schen, denn nach einer fehl­ge­schla­ge­nen Her­ni­en­ope­ra­ti­on wird jeder fol­gen­de Ein­griff schwie­ri­ger.

Spe­zia­li­sier­te Ver­fah­ren
Unser Arse­nal für kom­ple­xe Fäl­le
Der Ein­satz die­ser spe­zi­el­len Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren setzt eine hohe Erfah­rung vor­aus. Nur der täg­li­che Umgang gewähr­leis­tet gute Ergeb­nis­se.
Prä­ope­ra­tiv

Botox-Vorbehandlung

Bei sehr gro­ßen oder kom­ple­xen Nar­ben­her­ni­en set­zen wir 4–6 Wochen vor der OP Botu­li­num­to­xin A ultra­schall­ge­steu­ert in die seit­li­che Bauch­mus­ku­la­tur ein. Die vor­über­ge­hen­de Erschlaf­fung ermög­licht eine bes­se­re Stre­ckung – die Bruch­lü­cke kann span­nungs­frei ver­schlos­sen wer­den.

Intra­ope­ra­tiv

Posteriore Komponentenseparation

Dabei tren­nen wir gezielt Bauch­wand­schich­ten von­ein­an­der (TAR – Trans­ver­sus Abdo­mi­nis Release), um die benö­tig­te Gewe­be­flä­che zu mobi­li­sie­ren. Im Ver­gleich zur vor­de­ren Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on ist die­se Tech­nik deut­lich gewe­be­scho­nen­der.

Intra­ope­ra­tiv

Fasciotens-Verfahren

Durch einen stan­dar­di­sier­ten Zug an den mitt­le­ren Bauch­wand­schich­ten brin­gen wir Fas­zi­en und Mus­keln über ca. 30 Minu­ten auf ihre natür­li­che Län­ge. Auf­wän­di­ge Rekon­struk­tio­nen wer­den so über­flüs­sig.

MILOS/eMILOS auch bei komplexen Fällen

Mini­mal­in­va­si­ve Prin­zi­pi­en wo immer mög­lich

Auch bei gro­ßen Nar­ben­her­ni­en wen­den wir die Prin­zi­pi­en der MILOS-Tech­nik an: Netz­plat­zie­rung außer­halb der Bauch­höh­le (Sub­lay-Posi­ti­on), kein Kon­takt mit dem Darm, kei­ne Tacker zur Fixie­rung.

Bei Defek­ten, die den Raum hin­ter der Rek­tus­mus­ku­la­tur über­stei­gen, erwei­tern wir MILOS zur Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on. Die Wahl des opti­ma­len Ver­fah­rens bespre­chen wir indi­vi­du­ell mit Ihnen.

Kom­bi­na­ti­on der Ver­fah­ren: In der Pra­xis kom­bi­nie­ren wir die­se Tech­ni­ken häu­fig. Eine typi­sche Stra­te­gie bei Rie­sen­her­ni­en:

1. CT/MRT-Dia­gnos­tik zur exak­ten Ver­mes­sung von Bruch­lü­cke und Volu­men

2. Botox-Infil­tra­ti­on 4–6 Wochen vor der OP

3. MILOS/eMILOS mit Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on und ggf. Fascio­tens

4. Netz­po­si­tio­nie­rung in opti­ma­ler Posi­ti­on außer­halb des Bauch­rau­mes (Sub­lay Posi­ti­on)

Die­se maß­ge­schnei­der­te Her­an­ge­hens­wei­se ermög­licht uns auch bei schwie­rigs­ten Aus­gangs­si­tua­tio­nen her­vor­ra­gen­de Ergeb­nis­se.

Sym­pto­me & Warn­si­gna­le
Wann liegt eine kom­ple­xe Her­nie vor?
Die früh­zei­ti­ge Vor­stel­lung bei uns kann auf­wän­di­ge Fol­ge­ope­ra­tio­nen ver­mei­den.
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Bruchlücke > 10 cm

Gro­ße Defek­te der Bauch­wand, bei denen ein ein­fa­cher Ver­schluss nicht mehr mög­lich ist.

🔄

Wiederholte Rezidive

Ein erneu­ter Bruch nach bereits erfolg­ter Her­ni­en-OP – jede wei­te­re Ope­ra­ti­on erfor­dert mehr Erfah­rung.

Starke Beschwerden

Zuneh­men­de Schmer­zen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me und ein­ge­schränk­te Lebens­qua­li­tät.

🫁

Loss of Domain

Erheb­li­che Antei­le des Bau­ch­in­halts lie­gen dau­er­haft außer­halb der Bauch­höh­le.

🩹

Vorausgegangene Komplikationen

Wund­in­fek­tio­nen, Netz­in­fek­tio­nen oder Ver­wach­sun­gen aus frü­he­ren Ope­ra­tio­nen.

📋

Komplexe Begleiterkrankungen

Über­ge­wicht, Dia­be­tes oder immun­sup­pres­si­ve The­ra­pie erhö­hen die Anfor­de­run­gen an die Pla­nung.

Ach­tung – Ein­klem­mungs­ge­fahr: Auch bei gro­ßen Her­ni­en besteht die Gefahr einer Ein­klem­mung (Inkar­zer­a­ti­on). Plötz­li­che star­ke Schmer­zen, Übel­keit und Erbre­chen sind Warn­si­gna­le für einen Not­fall. Bit­te suchen Sie sofort ärzt­li­che Hil­fe!

Ihr Weg zur Behand­lung
Unser Behand­lungs­ab­lauf
Die Ver­sor­gung einer kom­ple­xen Her­nie erfor­dert eine sorg­fäl­ti­ge Pla­nung und stu­fen­wei­se Vor­be­rei­tung – wir beglei­ten Sie auf jedem Schritt.
1

Sprechstunde & Diagnostik

Aus­führ­li­ches Erst­ge­spräch, kli­ni­sche Unter­su­chung und Ultra­schall. Bei gro­ßen Her­ni­en: CT/MRT zur exak­ten Ver­mes­sung.

2

Individuelle OP-Strategie

Wir pla­nen maß­ge­schnei­dert: Aus­wahl der opti­ma­len Ver­fah­ren
und ggf. Botox-Vor­be­hand­lung.

3

Ggf. Botox-Konditionierung

Ultra­schall­ge­steu­er­te Botox-Injek­ti­on 4–6 Wochen vor der geplan­ten Ope­ra­ti­on.

4

Operation & Nachsorge

Sta­tio­nä­rer Ein­griff mit indi­vi­du­ell kom­bi­nier­ten Ver­fah­ren. Auf­ent­halt 3–5 Tage. Eng­ma­schi­ge Nach­sor­ge durch unser Team.

Ihre Spe­zia­lis­tin
Dr. med. Çiğ­dem Ber­ger
Dr. med. Çiğdem Berger

Dr. med. Çiğdem Berger

Fach­ärz­tin für All­ge­mein- und Vis­ze­ral­chir­ur­gie
Mit­ent­wick­le­rin der MILOS/e­MI­LOS-Tech­nik
Exper­ti­se: Botox, Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on, Fascio­tens
Über 7.000 Her­ni­en­ein­grif­fe
Barm­bek, Ber­ge­dorf, ATOS-Fleet­kli­nik, Kli­nik Man­ha­gen Ahrens­burg
Kas­sen- und Privatpatient:innen

Schwierige Ausgangssituation

Kom­ple­xe Her­ni­en gehö­ren zu den anspruchs­volls­ten Ein­grif­fen der Bauch­wand­chir­ur­gie. Vie­le unse­rer Patient:innen kom­men zu uns, wenn die Situa­ti­on aus­sichts­los erscheint.

Wir ver­fü­gen über das gesam­te Spek­trum moder­ner Ver­fah­ren für die­se schwie­ri­gen Fäl­le. Als Mit­ent­wick­le­rin der MILOS-Tech­nik und mit unse­rer Exper­ti­se in Botox-Vor­be­hand­lung, Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on und dem Fascio­tens-Ver­fah­ren bie­ten wir auch bei kom­ple­xes­ten Aus­gangs­si­tua­tio­nen eine maß­ge­schnei­der­te Lösung.

Unser Ziel: die Wie­der­her­stel­lung einer funk­tio­nel­len Bauch­wand. Im Rah­men der Her­nia­med-Qua­li­täts­si­che­rungs­stu­die ver­fol­gen wir alle Ope­ra­tio­nen lang­fris­tig nach.

Häu­fi­ge Fra­gen
Ihre Fra­gen zu kom­ple­xen Her­ni­en
Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen rund um unse­re Behand­lung kom­ple­xer Bauch­wand­brü­che.
Eine Her­nie gilt als kom­plex, wenn sie auf­grund ihrer Grö­ße (über 10 cm), Lage, Vor­ge­schich­te (mehr­fa­che Rezi­di­ve) oder Begleit­um­stän­de nicht mit einem Stan­dard­ver­fah­ren ver­sorgt wer­den kann. Häu­fig liegt ein „Loss of Domain“ vor – die Orga­ne haben sich dau­er­haft aus der Bauch­höh­le ver­la­gert. In die­sen Fäl­len set­zen wir spe­zia­li­sier­te Ver­fah­ren wie Botox-Vor­be­hand­lung, Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on oder Fascio­tens ein.
Botu­li­num­to­xin A ist ein Ner­ven­gift und klas­sisch bekannt aus der ästhe­ti­schen Chir­ur­gie. Der Ein­satz in der Her­ni­en­chir­ur­gie ist „off label“. Ca. 4–6 Wochen vor der geplan­ten Ope­ra­ti­on inji­zie­ren wir es ultra­schall­ge­steu­ert in die seit­li­che Bauch­mus­ku­la­tur. Die vor­über­ge­hen­de Erschlaf­fung der Mus­keln ermög­licht ihre Deh­nung und Ver­län­ge­rung, sodass wir die Bruch­lü­cke bei der Ope­ra­ti­on span­nungs­frei ver­schlie­ßen kön­nen. Die Botox-Wir­kung lässt nach 6 Mona­ten voll­stän­dig nach. Die Botox-Wir­kung wird vom Pati­en­ten bis zur Ope­ra­ti­on kaum wahr­ge­nom­men.
Der sta­tio­nä­re Auf­ent­halt rich­tet sich nach der Kom­ple­xi­tät des Ein­griffs und beträgt in der Regel 3–5 Tage. Bei sehr gro­ßen Her­ni­en mit Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on kann er auch län­ger sein. Den vor­aus­sicht­li­chen Ver­lauf bespre­chen wir vor­ab aus­führ­lich mit Ihnen.
Ja. Gera­de Patient:innen mit mehr­fa­chen Vor­ope­ra­tio­nen und Rezi­di­ven pro­fi­tie­ren beson­ders von unse­rer Spe­zia­li­sie­rung. Durch die Kom­bi­na­ti­on moder­ner Ver­fah­ren – Botox-Vor­be­hand­lung, Kom­po­nen­ten­se­pa­ra­ti­on, Fascio­tens und MILOS-Prin­zi­pi­en – kön­nen wir auch schein­bar aus­sichts­lo­se Situa­tio­nen erfolg­reich behan­deln.
Das Fascio­tens-Ver­fah­ren ist eine inno­va­ti­ve Tech­nik für sehr gro­ße Her­ni­en. Wäh­rend der Ope­ra­ti­on üben wir einen stan­dar­di­sier­ten, defi­nier­ten Zug an den mitt­le­ren Bauch­wand­schich­ten aus, um Fas­zi­en und Mus­keln über ca. 30 Minu­ten auf ihre natür­li­che Län­ge zu brin­gen. Das Ver­fah­ren lässt sich ide­al mit der Botox-Vor­be­hand­lung kom­bi­nie­ren.
Ja. Die ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung einer kom­ple­xen Her­nie ist bei medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on eine Kas­sen­leis­tung. Wir behan­deln sowohl gesetz­lich als auch pri­vat ver­si­cher­te Patient:innen.
Wo immer mög­lich, wen­den wir die Prin­zi­pi­en der mini­mal­in­va­si­ven MILOS-Tech­nik an – auch bei kom­ple­xen Fäl­len. Die Netz­plat­zie­rung erfolgt außer­halb der Bauch­höh­le, ohne Kon­takt mit dem Darm. Bei sehr gro­ßen Defek­ten sind aller­dings grö­ße­re Zugän­ge erfor­der­lich.
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